Tja, das ging schnell. Leider. Mein Werk ließe sich „durch unsere Agentur nur schwer auf dem Markt positionieren“. Was ich gut finde, ist, dass die Ablehnung so zügig kam und klar herausgeschrieben ist, dabei gleichzeitig sehr höflich. Tja, jetzt heißt es das nächste Plankärtchen zu ziehen.
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Froststurm ist an Literaturagentur raus
So, es ist „geschafft“. Froststurm ist poliert, Exposé und Textprobe erstellt und an eine Literaturagentur rausgeschickt. Jetzt heißt es Daumen drücken. Froststurm umfasst nach letzter Politur 753.000 Zeichen/418 Romanseiten.
So, zwei Drittel sind fertig poliert.
Wochenenden sind doch was feines. Hab mir grad ein paar Stunden genommen, um an meinem Roman „Froststurm“ (Arbeitstitel) weiter zu polieren. Zwei Drittel sind jetzt fertig. Als kleiner Teaser schonmal der letzte Satz:
Er nahm die schlanke, silberne Pistole vom Glastisch, füllte den Mund mit Wasser aus einem bereitstehenden Glas und schob den Lauf in den flüssigkeitsgefüllten Mund. Der Daumen drückte den Abzug durch. Er hörte noch nicht mal mehr den Knall. Viel Spaß beim Saubermachen.
Ich bin jetzt auch bei Tumblr
Tumblr ist ein hochinteressantes Mikroblogging-Netzwerk. Probiere ich jetzt auch mal aus: Der Kitzel bei Tumblr (www.kitzel.eu).
Seite 416. Punkt und Ende.
Ich habe gerade die letzte Szene zu „Froststurm“ geschrieben. Insgesamt 749.750 Zeichen. Das sind circa 416 Romanseiten. Es hat lange gedauert, aber insgesamt bin ich zufrieden. „Fertig“ bin ich damit natürlich noch nicht. Jetzt geht es an das Polieren, insbesondere das erste Kapitel gefällt mir noch nicht in letzter Konsequenz, da wird der grobe Hobel ran müssen. Die anderen Kapitel liefen deutlich glatter, da wird – nach heutigem Stand – weniger Politur notwendig sein. Wenn das getan ist, werde ich mir Gedanken machen, wie ich „Froststurm“ dann natürlich auch zur Veröffentlichung bringe. Aber heute ist erstmal ein Tag zum Feiern. Mein zweiter Roman ist fertig geschrieben. Politur ahoi.
Die nächste Urlaubsschreiberei
Ein paar Tage frei, rund um den Feiertag diese Woche. Tastatur vor mir. Froststurm auf dem Bildschirm. Protagonistin verabschiedet sich totem Freund. Musik im Hintergrund. Düster, melancholisch, ein guter Film-Soundtrack zu einem dunklen Rächer mit Cape. Passend zur Szene, schwer, tragend und doch eine Spur hoffnungsfroh. Auf dass die Protagonistin bald wieder Land sieht. Auch wenn es tief verborgen liegt.
Auf gehts.
Urlaub tut gut – auch dem Wordcount
Der Urlaub, an dem ich mich gerade labe, war überfällig. Nachdem ich über Weihnachten keine zusätzlichen freien Tage hinbekommen hatte (aufgrund des Urlaubsplans, in den ich durch den Filialwechsel Mitte 2010 frontal reingelaufen war), hatte ich ein paar freie Tage am Stück dringend nötig. Meine Arbeit als Teamleiter macht mir eine Menge Spaß, ist aber auch echt anstrengend, wovon auch meine Mitarbeiter (dank einer wirklich grenzwertigen Anzahl an Langzeit-Erkrankten) ein Lied singen können – ich bin wirklich stolz auf mein Team, es macht einen tollen Job!
Auf jeden Fall tun die freien Tage gut. Zeit, ein paar lange liegengebliebene Sachen wegzuarbeiten. Auch so „spannende“ Dinge wie die Steuererklärung und das Abheften von Unterlagen des letzten Jahres stehen auf dem Plan. Aber gut, auch so etwas gehört zum Urlaub dazu. Natürlich fahren wir auch noch weg, wenn auch innerhalb Deutschlands. Für den Sommer ist dann eine Flugreise geplant, Ziel noch unklar (da wir noch kein Kind haben, sind wir da sehr flexibel).
Auch die Arbeit an „Froststurm“ geht voran. Jeden Tag ein paar Seiten mehr. Derzeit schreibe ich gerade am Finale, dem Showdown im Eis, bevor es dann etwas melancholisch langsam ausblendet. Ich schätze, noch so gut dreißig Seiten, dann müsste ich durch sein. Vielleicht auch etwas weniger, je nachdem wie knackig ich es hinbekomme. Die richtige „Jetzt müsst ihr dran glauben“-Stimmung liefert dabei auch der im Hintergrund durchlaufende Soundtrack zu „Batman – The Dark Knight“. Einer der besten Soundtracks, die ich kenne. Und schön düster, actionreich und auch hinreichend episch, was super zu der aktuellen Szene passt. Bei mir muss einfach stimmige Musik im Hintergrund beim Schreiben laufen. Ohne geht gar nicht. Dann noch ein bisschen Süßkram und ein schöner Tee, dann passt das.
Es geht weiter…
Nachdem ich dieses Blog mehr als ein Jahr habe brach liegen lassen, bemühe ich mich nun um Besserung und bin von einem eigen-gehosteten WordPress-Blog zu wordpress.com umgezogen (u.a. wegen der häufigen Softwareupdates). Werde in gut einem Monat die domain jtkitzel.de dann hierher umleiten, wer den Feed abonnniert hat, sollte bitte die Adresse in seinem Feedreader ändern: http://jtkitzel.wordpress.com/feed/. Danke!
Eine etwas höhere Frequenz als in der Vergangenheit will ich auch dadurch hinkriegen, indem ich nicht mehr nur über das Schreiben bloggen will, sondern auch über Privates, wobei der Schwerpunkt natürlich beim „Schreiben“ liegt.
Mit „Froststurm“ geht es weiter voran, er ist fast fertig. Da ich ab morgen Urlaub für zwei Wochen habe und davon nur drei Tage „weg“ bin, hoffe ich, dass ich dann den Punkt unter die letzte Seite setzen kann. Auch wenn das dann natürlich bei weitem nicht der letzte Schritt gewesen sein wird. Da warten noch so „schöne“ Dinge wie polieren (gerade im ersten Kapitel, das ist noch arg unrund), polieren und nochmal polieren.
Seite 252
453.000 Zeichen, circa 252 Seiten, das ist der aktuelle Arbeitsstand meines Romans „Froststurm“ (Arbeitstitel). Seit dem letzten Update ist also ein Drittel dazu gekommen, „Phase 2″ ist damit fertig (die Erläuterung der „Phasen“ steht im vorhin verlinkten letzten Update). Jetzt heißt es, morgen das letzte Drittel feinzuplotten. Also Szene für Szene schonmal geistig durchzugehen und die Abfolgen zu bestimmen. Eine meiner ungeliebtesten Parts beim Schreiben. Plotten kommt für mich knapp vor Bügeln oder Frühlingsputz. Aber nur haarscharf.
Wer die Entwicklung von „Froststurm“ zeitnaher als hier im Blog verfolgen will, sei auf meinen Twitter-Feed verwiesen.
Und nebenbei: Frohes neues Jahr 2010!
LodlanD wird eingestellt
Als Chefredakteur von LodlanD fallen mir diese Zeilen schwer, aber die Zeit ist einfach gekommen: LodlanD wird eingestellt. Ich war als Schreiberling der ersten Stunde mit von der Partie, entwickelte also vom Grundregelwerk 2003 bis zum jetzt noch erscheinenden Abenteuer „Nordwärts“ bei so ziemlich allen Produkten mit, mal mehr, mal weniger. Aber die Zeit, LodlanD einzustellen, ist nun einfach gekommen. Das Team ist in den letzten Jahren deutlich geschrumpft und die Zeit steht als Berufstätiger einfach nicht mehr in dem Ausmaß zur Verfügung, wie es als Student noch der Fall war. Was ich aber auch absolut positiv herausstellen will: Wir haben alle Bücher veröffentlicht, die wir uns vorgenommen hatten, jede wichtige Geschichte ist erzählt, alle Völker haben eigene Quellenbände erhalten, das Grundregelwerk wurde 2006 einem massiven Facelift unterzogen. Sprich: Der Boden für LodlanD ist bereitet, die Welt quicklebendig, jetzt liegt es an den Spielern, sie weiter mit Geschichten zu füllen.
Parallel dazu möchte ich auf die massive Preisreduktion hinweisen, die im LodlanD-Shop stattgefunden hat. Wer schon immer mal das Hardcover-Grundregelwerk haben wollte, kann bei gerade mal 15 Euro nun absolut zuschlagen. Und wem noch das ein oder andere Quellenbuch fehlt: 5 Euro! Oder darf es der Spielleiterschirm für 3 Euro sein? Kurz: Zugreifen!
Tja, dann bleibt mir jetzt nur noch, „Nordwärts“ Ende Dezember zu veröffentlichen, den letzten Metaplot (der bis Ende Januar laufen wird) online zu stellen und mich bei allen Lodländern für die 6-jährige Treue zu bedanken (weitere Details finden sich auf lodland.de).
Für mich geht es an der Schreibfront weiter, mein Roman „Froststurm“ (Arbeitstitel), zu dem ich hier im Blog schon einiges erzählt habe, schreibt sich jedenfalls nicht von alleine. Und für Shadowrun greife ich ja auch ab und an in die Tasten (wenn auch sehr low-level). Dann noch ein paar Kurzgeschichten hier und da. Schreiberisch genug zu tun ist in jedem Fall.

