Ich probier das jetzt auch mal aus mit dem Mikro-Blogging-Dienst „Twitter„. Meine Twitter-Seite (die auch in der Sidebar hier im Blog eingebunden ist). Twittert hier sonst noch jemand?
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Berufliche (interne) Veränderung
Und das Rad dreht sich weiter. Nachdem ich letztes Jahr August nach einem Jahr Trainee-Zeit in einer größeren Filiale als Geschäftskundenberater platziert wurde, hab ich nun die Chance ergriffen, mich innerhalb der Bank zu verändern. Ab dem 01.04. arbeite ich als stellvertretender Filialleiter in einer anderen (mittleren) Geschäftsstelle und betreue Kunden vor allem im Finanzierungsbereich und unterstütze eben als Stellvertreter den Filialleiter. Nachdem ich mit meiner Vor-Vorgesetzten vor einiger Zeit eine Karriereplanung aufgestellt habe und mich ihrer Unterstützung versichern konnte, sehe ich diese neue Position als logischen nächsten Schritt. Jetzt heißt es natürlich erstmal Daumen drücken, dass ich mit Kollegen, Kunden und Umfeld in der neuen Geschäftsstelle gut zurecht komme.
Vielfalt
Schreiben ist ein steter Prozess, mal mehr, mal weniger geplant. Ich vergleiche es gern mit Steinen: Je nach Projekt das Schreiben eher der handwerklichen Arbeit eines Maurers oder mehr der künstlerischen Hingabe eines Bildhauers. Beide arbeiten mit demselben Rohstoff – im Vergleich Stein, als Autor eben das Wort – aber obwohl am Ende jeweils Texte herauskommen, sind die dahinterstehenden Prozesse nur in Grundkonzepten ähnlich. Als Rollenspielautor macht mir die handwerkliche Arbeit Spaß, denn das Durchplotten eines Abenteuers, das Verfassen eines Völkerbuchs oder die Reisebeschreibung einer In-Game-Figur sind trotz aller kreativen Tätigkeiten im Drumherum doch mehr ein steter Prozess aus Planung, Arbeit, Polieren und wieder Arbeit. Für Rollenspiele zu schreiben, ist ein sehr handwerklicher Prozess, bei dem am Ende aber (fast) immer ein fertiges Produkt steht, dass man in die Hand nehmen und es begutachten kann. Man sieht die Schnitzer, die Eigenheiten, aber eben auch den Gebrauchswert. Dieser ist meist sogar mehrmals vorhanden: Einen Roman liest man (wenn es nicht eines der Lieblingsbücher wird) meist nur ein- oder zweimal. Ein gutes Rollenspielbuch hingegen ist Nachschlagewerk, Inspiration oder – beispielsweise bei Abenteuerbüchern – Handlungshilfe für lustige RPG-Abende.
Die Arbeiten am Quest-Abenteuer dürfen sich zurecht „Arbeiten“ nennen. Es ist ein stark schematisches Schreiben, an dessen Ende zwar ein spannendes Abenteuer steht, der Weg dahin ist aber stetig durchgeplant und bestimmte Prozesse und Vorgaben sind stetig im Hinterkopf. Ein LodlanD-Abenteuer zu schreiben ist da schon freieres „Arbeiten“, da es weniger Vorgaben und eine freiere Welt gibt. Beides macht Spaß, keine Frage, aber auf Dauer ist das freiere Schreiben doch mehr meins.
Und wenn ich mal wieder so richtig frei drauflosschreiben will, geht es eben an die nächste Folge von „Jonas´ Reise“ oder einen der anderen Texte, die auf meiner Festplatte schlummern. Das ist dann wirklich kreativ-freies Schreiben mit wenigen Vorgabe, wobei ich – das ist einfach mein Naturell – auch Kurzgeschichten und erst recht längere Episoden vorher im Geist (oder eben in einer Datei) durchplotte, damit ich nicht den Faden verliere. Nicht selten kommt es aber vor, dass ich dann beim Schreiben merke, dass eine andere Wendung der Geschichte besser tun würde als der ursprüngliche Plot. Aber das ist ja grad das Spannende und letztlich Kreative. Und das Produkt, das am Ende herauskommt, schätze ich nicht weniger als ein gutes RPG-Produkt, an dem ich mitgeschrieben, manchmal auch mitgearbeitet habe.
Edel geht die Welt zugrunde
So, ein guter Teil des Weihnachtsgeldes ist auf den Kopf gehauen: Ein Samsung SyncMaster 226BW ziert jetzt meinen Schreibtisch. „226BW“, was erzählt der da? Im Klartext: Ein TFT-Monitor, 22 Zoll, Widescreen, 16:10-Format, 2 ms GTG-Reaktionszeit (Herstellerangaben siehe hier). Jetzt kann mein Uraltschätzchen von 19-Zoll-Röhrenmonitor bald den Computertisch meiner Mum vollstellen, hier ist das Multimedia-Zeitalter endgültig angebrochen. Zwei volle Din-A4-Blätter in Echtgröße nebeneinander, da kommt beim Lektorat und Schreiben Freude auf. Von Spielen à la COD4 und PES2008 ganz zu schweigen. ![]()
An der Schreibfront gibt es derzeit das Übliche zu vermelden: Arbeiten am Index vom nächsten LodlanD-Buch erstmal abgeschlossen bis zum nächsten Durchgang des Layouters, ein bisschen am Quest-Abenteuer herumgedacht und eine nette Idee für die nächste Folge von „Jonas´ Reise“ geistig hin und her geschoben.
Außerdem auf Fantasyguide.de eine erste (ACHTUNG: Enthält SPOILER) Rezension zu „Flammenmeer“ gefunden, die durchaus wohlwollend war. Das freut. *g*
Und der Urlaub ist vorbei
So eine Woche Urlaub kann verdammt schnell vorbei sein, so jedenfalls kam mir die letzte Woche vor. *g*
Nachdem meine Frau und ich uns kurz zuvor eine neue XBOX 360 mit allerlei Spielen gegönnt hatten, hatte ich endlich Zeit, die Konsole zum Glühen zu bringen. Insbesondere „Top Spin 2″ (Tennis), PGR3 (Autorennen) und Lego Star Wars (Jump&Run/Action) haben es uns gemeinsam angetan. Sehr lustig!
Aber auch anderweitig war die Woche nützlich: Ein LodlanD-Abenteuer für den Scientia/Kobe-Uppland-Band geplottet, geschrieben und poliert. Und eines für Quest geplottet. Quest? Stimmt, ich wollte ja noch was erzählen: „Quest – Zeit der Helden“ ist eine neue Art von Rollenspiel, die erste Box erscheint (wahrscheinlich) im ersten Quartal 2008. Warum neu? Weil es ein absolutes Einsteigerrollenspiel ist. Keine fünfzig Seiten Regeln, keine zig Abkürzungen. Ein paar Werte pro Charakter, eine spannende Geschichte, Chips und viel Spaß, das soll es schon sein. Es wird gespielt wie die früheren Solo-Abenteuer, die mancher Leser vielleicht noch kennt: „Wenn du zum Strand gehen willst lese weiter auf Seite 8, wenn du hingegen im Wald nach den merkwürdigen Geräuschen sehen willst, lese weiter auf Seite 30.“ Und dieses Prinzip wird jetzt auf Rollenspiel angewendet. Lasst euch sagen: Dafür ein Abenteuer zu plotten – und wahrscheinlich auch später dann zu schreiben – ist eine ganz andere, erstmal ungewohnte Arbeit als beispielsweise für LodlanD oder Shadowrun. Es ist deutlich mehr zu bedenken, insbesondere, weil erstmal auch nur Gebäudeteile/Gegner/Orte aus der ersten Box verwendet werden dürfen. „Eine Horde Räuber greift euch an … Mist, in der ersten Box sind nur Orks … Also gut, eine Horde Orks kommt durch den Wald auf euch zu“. ![]()
Mehr zu Quest findet ihr beim Herausgeber, dem Pegasus Spieleverlag: Quest-Homepage.
Das war auf jeden Fall meine Urlaubswoche und als ich am Montag auf der Arbeit meine Rücklage gesehen hab, dachte ich, es wären vier Wochen gewesen. *g*
Urlaub vorbei, Plot fertig
Der Urlaub ist vorbei, heute hatte mich die Arbeitswelt wieder. Entspannte zwei Wochen liegen hinter mir und meiner Holden und sogar das Wetter hat (meist) mitgespielt. Der Anblick meiner „Rücklage“ hat mich auf der Arbeit dann gleich wieder auf den Boden der Arbeitstatsachen zurückgeholt … und die „paar“ Mails (35) waren dann auch „schnell“ durchgearbeitet, genauso wie die Intranet-Nachrichten der letzten zwei Wochen, die in der Bankenwelt oft halben Spiegel-Artikeln von der Länge her gleichen. Aber zum Arbeiten bin ich auch noch gekommen.
Auf jeden Fall hat der Urlaub auch schreibtechnisch etwas gebracht. Neben einigen Lektoraten für LodlanD hab ich auch meinen nächsten Shadowrun-Roman („Flammenmeer“ erscheint ja im November) durchgeplottet und heute mal zaghaft bei FanPro angeklopft, ob dort derzeit – auch aufgrund der SR-Lizenzgeschichtchen – überhaupt Interesse an der Einsendung einer weiteren SR-Romanidee besteht. Hab den Plot so in Form gebracht, dass ich ihn innerhalb eines Abends in eine vernünftige Inhaltszusammenfassung gießen kann, quasi nur Stichpunkte zu Sätzen ausformulieren und natürlich hier und da polieren. Freuen täte es mich natürlich, wenn noch ein weiterer SR-Roman von mir das Licht der Welt (bei meinen Romanarbeitszeiten eher Mondlicht, da kann ich mich Alex anschließen) erblicken würde.
Nachtrag vom 31.08.2007: Die Antwort von FanPro war positiv. Man würde sich das Ganze auf jeden Fall mal anschauen, ich solle die Inhaltszusammenfassung ruhig einschicken. Was ich heute getan habe.
Urlaub und "Boot & Spiele"
Endlich Urlaub. Zwei Wochen wenig bis gar nichts tun, der Hochzeit meiner Schwester beiwohnen (ich habe mich ja letztes Jahr „getraut“) und ein paar Kleinigkeiten im Haushalt machen, die man immer auf die lange Bank schiebt. Ansonsten geniesse ich die freie Zeit, werde mir „Im Namen des Herrn“ von André Wiesler zu Gemüte führen, um mir ein paar Anregungen für die westphälische Kirche zu holen und mich ans Plotten für meinen nächsten SR-Roman machen. Das die Fußball-Saison gerade jetzt anfängt, wo ich durch Urlaub genug Zeit habe, mir die Spiele in Ruhe anzuschauen, tut ihr übriges zu meiner guten Laune.
Ansonsten haben wir vor wenigen Tagen ein weiteres LodlanD-Produkt veröffentlicht: Das Download-Abenteuer „Boot & Spiele“. Es kostet als pdf-Version gerade einmal 3,50 Euro, was für über 50 Seiten IMO absolut angemessen ist (Ihr wollt es erwerben? Alle Infos stehen direkt vorn auf LodlanD.de und im Bereich „Shop“ und „Service“). Da wir auch die Softcover-Auflage des Grundregelwerks auf LodlanD.de kostenlos zum Download anbieten (im Download-Bereich), steht einem Hereinschnuppern in die nassen Gefilde der Zukunft nichts im Wege.
FeenCon ein Wohlfühlcon
Zurück von der FeenCon. Jubel, Trubel, Heiterkeit und vergleichsweise gut besucht. Aber auf jeden Fall ein Wohlfühlcon: Nach der FeenCon ist man mit sich selbst im Reinen. Nein, man ist kein Freak – da laufen viel Schlimmere rum. Ja, ein paar Kilo zuviel hat man auf jeden Fall, aber dick, nein, das nun wirklich nicht. Auf der Feencon konnte sich jeder mit einem BMI von unter 29 als dünn bezeichnen. Alles ist relativ.
Heitere Apokalypse
„Heitere Apokalypse“ ist der Titel eines kleinen Side-Blogs, das ich gestern angefangen hab. Zu finden ist es unter gleichnamiger Domain, also heitereapokalypse.de. Was dort zu finden ist bzw. sein wird? Klickt dort einfach in der Sidebar auf die Seite “Untergang mit Stil“ und findet es heraus.

