… wenn man es unter den eigenen Roman schreiben darf. Ich bin durch. 579.340 Zeichen, was umgerechnet gut 320 Romanseiten entspricht. Ein gutes Gefühl, das kann ich euch sagen.
Aber „zu Ende“ bin ich nur mit dem ersten Schreibdurchgang. Nun folgt eine lange Phase der Politur, bei der sich obige Zeichen-Angabe auf jeden Fall ändern wird, das ist klar.
Mein Plan sieht so aus:
- Rest Oktober plus drei November-Wochen = eigene Politur
- Rest November plus Dezember = Testleser dürfen sich durch das Manuskript wühlen und die ganzen Schwachstellen aufzeigen, die man mit der eigenen Autorenscheuklappe nicht mehr sieht
- Januar = Einarbeitung der Testleser-Anmerkungen
- Februar = Abgabe
Somit hätte ich am Ende einen Monat Puffer, verbindlicher Abgabetermin ist nämlich Ende Februar. Das beruhigt, macht aber auch klar, dass das eigentlich Schreiben nur die halbe Miete ist. Das ganze Polieren, Lektorieren, Testlesern vorsetzen kommt zeit- und nervenverschärfend hinzu, ein Punkt, den viele Schreib-Beginner gerne verdrängen, der mir aber glücklicherweise durch LodlanD zur Genüge bekannt ist und den ich somit von vorneherein eingeplant hatte.
Aber jetzt schiebe ich den Gedanken an die Prozedur erstmal beiseite und freue mich darüber, dass ich unter meinen bisher längsten Text „Ende“ schreiben durfte!

v1
10. Oktober 2006 at 11:20
Das hört sich doch schonmal gut an.
Ich wünsch ein dickes Fell für die Fremdpolierzeit!
Gruss
-thh
11. Oktober 2006 at 18:53
Zunächst herzlichen Glückwunsch zum Abschluss der Rohfassung, und dann bin ich mal gespannt, wann das Opus fertig – und erhältlich
– ist.
Ozzy
12. Oktober 2006 at 16:24
Glückwunsch! – Ich freu mich schon aufs Lektorat^^
AlexW
12. Oktober 2006 at 19:10
Herzlichen Glueckwunsch!